Bader Malereibetrieb GmbH
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So lüften Sie richtig

 

Oft kurz und kräftig: So kann intelligentes Lüften des Wohnraums mit Schlagworten formuliert werden. Ziel muss immer ein gesundes Raumklima und die zuverlässige Vermeidung von Schimmel sein.

In alten Häusern sorgten früher undichte Fenster und Türen für eine energiefressende „Zwangsbelüftung“. In neuen oder sanierten Gebäuden gibt es so einen ungewollten Luftaustausch nicht mehr. Um Sauerstoff zu- und um Feuchtigkeit abzuführen muss daher gezielt und kontrolliert gelüftet werden. Das ist eine Kunst, die aber schnell erlernt werden kann.

Die wichtigsten Fehler gleich plakativ zum Einstieg ins Thema: Die Fenster über einen längeren Zeitraum gekippt zu halten, ist definitiv falsch. Das verbraucht sehr viel Heizenergie. Das Gleiche gilt für zu langes „Querlüften“, das ebenfalls zu energieaufwendig ist und den Wohnraum zu sehr auskühlt.

Wie sieht die richtige Belüftungsalternative aus? Das wiederum unterliegt dem Wandel der Jahreszeiten. In den Sommermonaten ergeben sich meist keine Probleme, weil problemlos ohne auf die Uhr oder das Thermometer zu schauen, gelüftet werden kann. So stellt sich ein Gleichgewicht zwischen innen und außen ein.

In den Übergangszeiten empfiehlt es sich, früh morgens und spät abends zu lüften, um effektiv die Feuchtigkeit zu entsorgen. Die Luft im Freien ist zu diesen Zeiten abgekühlt und enthält weniger Wasserdampf, kann also Feuchtigkeit aus der Wohnung besser aufnehmen.

Überraschend ist für viele, dass in den Wintermonaten die kalte und trockenere Luft im Freien ideal für den Abtransport der Feuchtigkeit aus den Wohnräumen ist. So kann ausgerechnet in einem strengen Winter ein Gebäude ideal trockengelüftet werden. Wichtig ist dabei aber, den Wohnraum nicht auskühlen zu lassen, sondern lieber öfter kurz und kräftig lüften.

Empfohlen wird, eine Wohnung mindestens drei bis viermal täglich zu belüften. Wenn es die Berufstätigkeit zulässt, sind die besten Zeiten für Lüften morgens nach dem aufstehen, mittags, am späteren Nachmittag und abends vor dem Schlafengehen. Die Dauer des Lüftens richtet sich nach den Außentemperaturen und damit nach der Jahreszeit. Als Faustregel gelten ca. 10 Minuten. Nach dem Duschen, Baden oder nach dem Kochen sollten die entsprechenden Räume am besten direkt belüftet werden.

Das Belüften der Räume nach den oben genannten Regeln ist allerdings nur sinnvoll, wenn die Räume entsprechend beheizt sind. Bei schwach oder gar nicht beheizten Räumen ist der Belüftungsvorgang schwieriger.

Fensterlose Räume in der Mitte eines Gebäudes, oft gerade Nassräume, sollten durch fünf bis fünfzehn Minuten Querbelüftung über die angrenzenden Räume belüftet werden.

Die Gefahr von Schimmelpilzen droht, wenn Wände im Keller oder kalte Stellen in der Wohnung feucht oder gar nass sind. Die kalten Stellen in der Wohnung bezeichnet man auch als Wärmebrücken und nicht wie so oft fälschlicherweise als Kältebrücken. Die im Volksmund sogenannten schwitzenden Wände bieten den Schimmelsporen ideale Voraussetzungen, sich festzusetzen und auszubreiten. Richtiges Lüften ist für solche Stellen doppelt so wichtig. Diese müssen beobachtet werden und möglicherweise über Dämmmaßnahmen entschärft werden. Für die Kellerentfüftung ist es wichtig, dass die Lüftungsschächte frei gehalten werden.

Hilfreich für alle Belüftungsmaßnahmen kann es sein, das eigene Wohnverhalten in Auge zu haben und wahrzunehmen, über welche Quellen Wasserdampf in die Wohnung kommt, wie diese Wasserdampf-Einbringung reduziert und wie die Feuchtigkeit durch intelligentes Lüften wieder aus der Wohnung entfernt werden kann.

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Den Maler können Sie von der Steuer absetzen!

Was viele nicht wissen: Wer Handwerker für Schönheitsreparaturen beschäftigt, kann neuerdings auch noch Geld sparen.
Wir verweisen auf eine, auch bei Unternehmen und Steuerberatern noch weitgehend unbekannte, Steuersparmöglichkeit hin.
Gemäß dem neuen § 35 a des Einkommensteuergesetzes können sowohl Eigentümer einer selbstgenutzten Immobilie als auch Mieter eine Steuerermäßigung in Höhe von 20 % der Aufwendungen für so genannte „haushaltsnahe Dienstleistungen“, maximal 1.200,00 Euro jährlich, geltend machen.
Voraussetzung
für die Anerkennung durch das Finanzamt ist die Vorlage eines Belegs. Die Rechnung muss Auskunft über die ausgeführten Leistungen und den Zahlungsnachweis durch ein Kreditinstitut geben. Die Aufwendungen werden im dem Jahr berücksichtigt, in dem sie entstanden und bezahlt sind. Bargeschäfte sind nicht begünstigt. Zudem wird die Steuerermäßigung nur für die Arbeitsleistung, nicht aber für die Materialkosten gewährt.

Beispiel:
Von den Kosten der Wohnungsrenovierung in Höhe von 6.800,00 Euro entfallen 6.000,00 Euro auf die Arbeitsleistung und 800,00 Euro auf das Material. In diesem Fall gewährt der Fiskus dem Auftraggeber eine Steuerermäßigung von 20 % aus 6.000,00 Euro, also 1.200,00 Euro, wenn in der Zeile 46 des so genannten Mantelbogens der Einkommenssteuererklärung die Aufwendungen eingetragen und die Belege (Rechnung, Kontoauszug) beigefügt werden.


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