Bader Malereibetrieb GmbH
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"Atmende Wände?"

Erstaunlicherweise hält sich in unseren Breitengraden seit Jahren der Mythos der atmenden oder atmungsatktiven Wand. Gleich mal vorab

"Wände können weder atmen noch sind sie atmungsaktiv und vernünftig gebaute Häuser haben noch nie geatmet und werden das wohl auch nie können."

Vielleicht beruht die Meinung der atmenden Wand auf dem Grundgedanken: "Ich atme, meine Haut atmet, und mein Haus ist ja sozusagen meine dritte Haut."

Atmen bedeutet: Austausch von verbrauchter Luft durch Frischluft.

Seit vielen Jahren weiß man, dass verputzte Wände wind- und damit luftdicht sind und jede Wand ist innen oder außen verputzt. Es ist sogar noch viel schlimmer, denn ist eine Wand oder ein Gebäude wind- oder luftdurchlässig, liegt in jedem Fall ein Bauschaden vor. Also nochmal abschließend, Gebäude können nicht über Ihre Wände belüftet werden, es sei denn sie haben Löcher. Der nötige Luftwechsel funktioniert nur über die Fensterlüftung oder durch eine Lüftunganlage.

Wahrscheinlich verwechseln viele die "atmende Wand" mit der Diffusion von Wasserdampfmolekülen. Hierbei handelt es sich jedoch um zwei grundverschiedene Dinge. Es ist durchaus wichtig, dass eine Wasserdampfdiffusion nach aussen möglich ist. Baufeuchte oder sonstige Feuchtigkeit kann durch das Mauerwerk von innen nach aussen ausdiffundieren, dass ist allerdings ein sehr langsamer Vorgang, der evtl. sogar über Monate andauert, mit Atmung hat das aber weiterhin nichts zu tun. Gerade mal 1 % der Feuchte gehen durch die Aussenwand. Es gibt aber auch Innen-Oberflächen die ein gewisses Feuchtigkeitsaufnahmevermögen besitzen. Diese mineralischen Putze können Feuchtigkeit aufnehmen und auch wieder abgeben und somit die Raumluft bzw. das Raumklima ein wenig regulieren. Die aufgenommene Feuchtigkeit wandert aber nicht durch das Mauerwerk ab sondern kann wieder nur durch Lüften also durchs Fenster austreten.

Eine bauphysikalisch gute Planung berücksichtigt in jedem Fall diffusionsoffene Bau- und Dämmstoffe.

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Wir verweisen auf eine, auch bei Unternehmen und Steuerberatern noch weitgehend unbekannte, Steuersparmöglichkeit hin.
Gemäß dem neuen § 35 a des Einkommensteuergesetzes können sowohl Eigentümer einer selbstgenutzten Immobilie als auch Mieter eine Steuerermäßigung in Höhe von 20 % der Aufwendungen für so genannte „haushaltsnahe Dienstleistungen“, maximal 1.200,00 Euro jährlich, geltend machen.
Voraussetzung
für die Anerkennung durch das Finanzamt ist die Vorlage eines Belegs. Die Rechnung muss Auskunft über die ausgeführten Leistungen und den Zahlungsnachweis durch ein Kreditinstitut geben. Die Aufwendungen werden im dem Jahr berücksichtigt, in dem sie entstanden und bezahlt sind. Bargeschäfte sind nicht begünstigt. Zudem wird die Steuerermäßigung nur für die Arbeitsleistung, nicht aber für die Materialkosten gewährt.

Beispiel:
Von den Kosten der Wohnungsrenovierung in Höhe von 6.800,00 Euro entfallen 6.000,00 Euro auf die Arbeitsleistung und 800,00 Euro auf das Material. In diesem Fall gewährt der Fiskus dem Auftraggeber eine Steuerermäßigung von 20 % aus 6.000,00 Euro, also 1.200,00 Euro, wenn in der Zeile 46 des so genannten Mantelbogens der Einkommenssteuererklärung die Aufwendungen eingetragen und die Belege (Rechnung, Kontoauszug) beigefügt werden.


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